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Fitnessarmband kaufen – Worauf du achten solltest
Fitness Armbänder verhelfen zu einem gesünderen Lebensstil

Fitnessarmband kaufen – Worauf du achten solltest

Fitness-Armbänder liegen voll im Trend. Die schlauen Armbänder sollen seinem Nutzer zu einem gesünderen Lebensstil verhelfen. Heute gibt es eine Vielzahl verschiedener Modelle auf dem Markt. mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Neben Fitness-Armband sind die kleinen Begleiter auch als Fitness-Tracker oder Activity Tracker bekannt. Um dir die Auswahl des richtigen Fitness-Armbands zu erleichtern, habe ich einige Merkmale zusammen getragen, auf die du beim Kauf eines Fitness-Armbands achten solltest.

Design

Das jawbone UP24 kommt stylish daher.

Das jawbone UP24 kommt stylish daher.

Du solltest beim Kauf eines Fitness-Armbandes bedenken, dass du es die meiste Zeit des Tages (und der Nacht) an dir trägst. Je nachdem, wie viel Wert du auf dein eigenes Aussehen legst, wird dir auch das Design mehr oder weniger wichtig sein. Bei den Fitness-Armbändern gibt es hier deutliche Unterschiede. Während das Jawbone Up24 eher stylish daherkommt wirkt das Garmin vivofit eher funktional designed. Manche würden es gar als hässlich bezeichnen. Das Fitbit flex wiederum ist recht unauffälig, während das LG Lifeband eher klobig ist und viel mehr auffällt. Mit dem Up3 bringt Jawbone jetzt gar eine ganze Reihe an verschiedenen Designs auf den Markt, die von einem stylishen Armband kaum zu unterscheiden sind. Da das Design Geschmackssache ist, wirst du am besten wissen, was dir gefällt. Wenn du das Fitness-Armband nicht gerade in einem Ladengeschäft anschauen kannst, kannst du dir mit Fotos und Videos einen Eindruck verschaffen.

Tragekomfort

Beim Tragekomfort allem die Art und das Material des Armbandes ausschlaggebend. Die meisten Fitness-Tracker wie z.B. das Fitbit Flex, das Garmin vivofit oder das Samsung Gear Fit besitzen ein Armband aus weichem Kunststoff. Sie sind leicht, unauffällig und beim Tragen kaum spürbar. Andere Fitnesstracker wie das Jawbone Up24 oder das LG Lifeband haben ein Armband aus hartem Kunststoff. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Armbänder auffälliger sind und meist weniger Tragekomfort bieten. Insbesondere wenn du die Hand auf einem Tisch ablegst – zum Beispiel beim Arbeiten am Computer – kann ein solches Armband stören wirken. Letztendlich ist der Tragekomfort subjektiv. Am besten testest du das Armband mal live an deinem Handgelenk. Bei vielen Online-Shops kannst du problemlos ein nur kurz getragenes Armband zurück geben.

Display

Das Display des LG Lifeband Fitness Armbands.

Das Display des LG Lifeband Fitness Armbands.

Auch beim Display gibt es bei den Fitness-Armbändern große Unterschiede. Manche Fitness-Armbänder kommen ganz ohne Display aus (Jawbone Up24, Fitbit Flex), andere haben ein einfaches farbloses Display (Garmin vivofit, Polar loop). Die High-End Fitness-Armbänder kommen mit teilweise farbigen OLED oder AMOLED Displays (Samsung Gear fit, Garmin vivofit). Fitnessarmbänder mit Display bieten den Vorteil, dass du jederzeit deine aktuellen Schritte und andere Informationen ablesen kannst. Bei Fitnesstrackern ohne Display bekommst du diese Information nur über die App. Eine Zwischenlösung bietet das Fitbit flex. Es hat zwar kein Display. Zeigt aber den aktuellen Schrittstatus mit Hilfe von fünf kleinen LEDs an.

Ob das Display monochrom oder farbig, mit Touch oder ohne ist, ist wiederum Geschmackssache bzw. auch eine Frage des Budgets. Grundsätzlich gilt aber auch: Fitnessarmbänder mit Display haben meist eine kürzere Akkulaufzeit als Fitnessarmbänder ohne Display.

Funktionsumfang

fitness Armband garmin vivosmart

Das Garmin vivosmart gehört zu den funktionsreichsten Fitness-Armbändern.

Schrittzähler und Distanzmessung gehören zu den Grundfunktionen eines jeden Fitness-Armbandes und auch die Anzeige der verbrauchten Kalorien gehört zum Standard. Aktuelle Modelle der Fitness-Tracker sind mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem:

  • Schlaftracking
  • Inaktivitätsalarm
  • Vibrationsalarm
  • Herzfrequenzmessung
  • Uhrzeitanzeige

Jawbone Up24 und Garmin Vivosmart verfügen über einen Vibrationsalarm, der sowohl vor zu langer Inaktivität warnen, als auch den Träger zum idealen Zeitpunkt aus seinem Schlaf wecken kann. Gekoppelt mit einem Samsung Smartphone ist das Samsung Gear fit fast schon eine kleine Smartwatch. Auf seinem strahlend hellen AMOLED Display kann es Benachrichtigungen anzeigen, auf einen eingehenden Anruf hinweisen, den Musikplayer auf dem Smartphone steuern und die Herzfrequenz messen. Das können auch die Fitnessarmbänder von Garmin auch, allerdings nur wenn sie mit einem extra Herzfrequenzmesser gekoppelt werden. Welche Funktionen du benötigst, hängt davon ab, wofür du das Fitness-Armband verwenden möchtest. Soll es nur deine Schritte zählen, reicht ein einfaches Modell wie das Fitbit flex, soll es deine Uhr ersetzen wird dir eine Uhrfunktionn sehr wichtig sein.

Akkulaufzeit

Je länger der Akku läuft, desto besser. Logisch. Ein häufig notwendiges Aufladen kann nicht nur nervig sein, sondern auch Lücken in der Aufzeichnung deiner Aktivitäten zur Folge haben. Die meisten Fitnessarmbänder halten mit einer Akkuladung zwischen 3 und 7 Tagen durch. Im Vergleich zu den Akkulaufzeiten von Smartphones ist das schon deutlich besser. Eine Ausnahme bildet das Garmin vivofit, das mit zwei austauschbaren Knopfzellen betrieben wird, die laut Hersteller ein ganzes Jahr durchhalten sollen. Achte beim Kauf deines Fintess-Armbandes auch auf die Akkulaufzeit.

Wasserfestigkeit

Ein wasserfestes Armband musst du seltener ablegen. Wegen der elektronischen Komponenten sind die meisten Fitnessarmbänder nur spritzwassergeschützt. Wenn du häufig mit Wasser in Kontakt kommst, z.B. beim Schwimmen, Duschen, Spülen, und vielleicht auch eher zur vergesslichen Sorte Mensch gehörst, könnte ein wasserfestes Fitnessarmband das richtige für dich sein. Die höchste Wasserfestigkeit bietet das Garmin vivofit, das bis zu 50m Wassertiefe wasserfest ist.

Hersteller und Produktportfolio

Zwar ist dieses Merkmal nicht ganz so wichtig, kann aber durchaus auch eine Rolle bei deiner Kaufentscheidung spielen. Die Fitness-Armbänder sind nämlich häufig mit anderen Produkten kompatibel sindGarmin vivofit und vivosmart lassen sich beispielsweise mit einem Garmin Herzfrequenzmesser oder einer Garmin GPS-Uhr koppeln. Dadurch kannst du den Funktionsumfang erheblich erweitern. Fitbit und withings haben eine smarte Waage im Produktportfolio, die das aktuelle Gewicht mit in die App übernehmen. Das Samsung Gear Fit kann mit einem Android Smartphone gekoppelt werden und zeigt Benachrichtigungen und eingehende Anrufe an.

Kompatibilität

Ganz wichtig ist auch die Kompatibilität. Ist das Fitnessarmband überhaupt mit deinem Smartphone kompatibel? Gibt es die App für das Betriebssystem deines Smartphones? Das Samsung Gear fit ist beispielsweise nur mit Android Smartphones kompatibel. Windows Phone Nutzer haben häufig das Nachsehen, denn vielen Fitnessarmbändern fehlt zur Zeit noch ein Windows Phone App.

Die App

jawbone up app b

Eine App mit vielen Infos und intuitiver Bedienung: Die Jawbone Up App.

Die vorgenannten Punkte sind nur die Hälfte der Miete. In der App laufen die Daten des Fitness-Armbandes zusammen und werden dort aufbereitet. Die App ist damit essentieller Bestandteil deines Fitnessarmbandes. Damit du den vollen Funktionsumfang deines Fitness-Armbands auch ausschöpfen kannst, sollte die App für das Fitnessarmand viele Informationen bereit stellen und leicht und intuitiv zu bedienen sein. Einen guten Job hat beispielsweise Jawbone mit der App für das Up24 Fitness-Armband gemacht. Auf dem Startbildschirm der App wird dir eine Übersicht über deine Aktivitäten und deinen Schlaf als Balkendiagramm angezeigt. Klickst du auf einen der Balken zeigt die App dir Details an. Ein Paradebeispiel für eine intuitve Bedienung. Auch die App für da Fitbit Flex zeigt sich in einem stylishen und modernen Design, wenngleich sie weniger Details als die Jawbone App zeigt. Schau dir am besten einige Youtube-Videos an oder lade dir die jeweilige(n) App(s) auf dein Smartphone runter. Jawbone hat zum Beispiel eine App, die auch ohne das Band funktioniert.

Über Robin

Technik-Fan und Diplomingenieur Städtebau/Stadtplanung. Dies sind die Zutaten für Robins Leidenschaft für die Themen Smart Home, Smart City und technische Gadgets. Auf seinem Blog www.primelife.co berichtet er über smarte Technik die das Leben einfacher und komfortabler macht.

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