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Droplet – der intelligente Rasensprenger

Droplet – der intelligente Rasensprenger

Sind wir doch mal ganz ehrlich. Herkömmliche Rasensprenger sind einfach nur dumm. Sie verschwenden unglaublich viel Wasser, weil sie Dinge sprengen, die gar kein Wasser benötigen. Den Gehweg, die Straße oder das Auto in der Auffahrt. You name it. Manche Stellen bekommen dagegen erst gar kein Wasser ab, andere wiederum zu viel.

Droplet wartet mit einem, wie ich finde, echt cleveren Konzept auf und ermöglicht es den Garten ultraflexibel zu bewässern. Wie muss man sich das vorstellen? In einem um 360 Grad beweglichen Kopf sitzt eine Düse die geneigt werden kann. In Verbindung mit einem variablen Wasserdruck kann der Wasserstrahl an fast jede beliebige Stelle im Umkreis von 10m gerichtet werden. So kann Droplet punktgenau bewässern und kommt auch an schwer erreichbare Stellen. Der Droplet ist quasi der Scharfschütze unter den Rasensprengern. Das spart ordentlich Wasser.

Droplet intelligenter Rasensprenger

Foto: Droplet

Außerdem greift Droplet über das hauseigene W-Lan in Echtzeit auf Daten von Wetterstationen zu und kann selbst entscheiden, wann und wieviel gewässert werden muss. Das spart zusätzlich Wasserkosten. „Droplet spart im Durchschnitt 263$ an Wasserkosten. Damit hat sich Droplet schon nach gut einem Jahr amortisiert“ erzählte mir Steve Fernholz, Gründer und CEO von Droplet auf der CES 2015. Da ich die Wasserpreise in USA nicht kenne, weiß ich nicht, ob in Deutschland gleiche Ersparnisse möglich sind.

Die Vorteile des intelligenten Rasensprenger liegen also auf der Hand

  • Weniger Wasserverbrauch
  • Die Bewässerung ist auf die Pflanzen individuell abgestimmt
  • Schwer erreichbare Stellen können bewässert werden

Konfiguriert wird Droplet über die Droplet Webseite. Dort trägt man die Position und Art der Pflanzen ein.  Über eine Datenbank weiß der Droplet dann, wieviel Wasser für die Pflanzen richtig ist. Liest man sich die (wenigen) Rezensionen auf Amazon durch, scheint die Einrichtung nicht am einfachsten zu sein. Durch Ausprobieren muss man nämlich den richtigen Winkel und Wasserdruck für die einzelnen Pflanzen finden.  Das ist sicherlich ein Nachteil, den man aber gerne in Kauf nimmt. Als weitere Nachteile sehe ich:

  • Er benötigt ein W-Lan Signal.
  • Er benötigt Strom
  • Er kann nicht einfach an eine andere Stelle gesetzt werden (z.B. vom Vorgarten in den Garten)
Foto: Droplet

Foto: Droplet

Kaufen kann man Droplet derzeit nur in den USA bei Amazon.com und Home Depot für 299$. Auf die Frage ob denn eine Expansion nach Europa bzw. Deutschland geplant ist, sagte mir das Gründerteam, dass der Fokus zunächst auf dem US-Markt liegt, aber eine Expansion nach Europa natürlich gewünscht sei.

Dieses Video zeigt den Droplet in Aktion:

About Droplet from Droplet on Vimeo.

Trotz der gewissen Nachteile sehe ich ein clevere Idee, deren Nutzen auf der Hand liegt. Ich sage bravo!

Weitere Infos findet Ihr auf der Seite http://smartdroplet.com/

Über Robin

Technik-Fan und Diplomingenieur Städtebau/Stadtplanung. Dies sind die Zutaten für Robins Leidenschaft für die Themen Smart Home, Smart City und technische Gadgets. Auf seinem Blog www.primelife.co berichtet er über smarte Technik die das Leben einfacher und komfortabler macht.

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